Ort
Bad Schallerbach
Location
Atrium, Europasaal
Beginn
19:00
Preis
EUR 30,00

Proschat Madani ist passionierte Denkerin und eine glänzende Autorin. Ihre vielschichtigen und klug erzählten Geschichten drehen sich um ihren Beruf, die Tücken der Eitelkeit, um den Humor, aber auch um schwere Themen wie Verlust, Krankheit und Tod und sie sind immer persönlich und oft sehr witzig. Madani geht in ihrer Genauigkeit zum Beispiel so weit, dass sie – wenn es ums Sterben und den Tod geht – in Berlin am Hospiz Wannsee eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin macht. Dieses Buch ist wie ein gelungener Abend mit Herzensfreunden – man hat viel gelacht, geweint, ist um einiges klüger, beschwingt und sich wieder mal bewusst, warum das Spielerische im Leben so wichtig ist.

Besetzung

Proschat Madani — Rezitation
Peter Gillmayr — Violine
Andrej Serkov — Bandoneon
Guntram Zauner — Gitarre
Alvin Staple — Kontrabass
Oksana Kuzo — Klavier

Proschat Madani

Proschat Madani ist 1967 als jüngstes von vier Kindern im Iran geboren. Mit vier Jahren kam sie über einen Umweg über die USA nach Wien, wo sie aufgewachsen ist. Sie studierte zunächst ein paar Semester Theaterwissenschaften, bevor sie sich entschied Schauspielerin zu werden. Ihre Ausbildung absolvierte sie am Konservatorium der Stadt Wien unter

Prof. Elfriede Ott. Es folgten Engagements am Landestheater Tirol, am Schauspielhaus Graz, am Volkstheater, im Theater in der Josefstadt und an vielen anderen Bühnen. Seit 2000 arbeitet sie hauptsächlich vor der Kamera. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Rolle der Polizeipsychologin Tanja Haffner in der Serie „Der letzte Bulle“ und der Rechtsanwältin Tina Mossaheb in „Die „Vorstadtweiber“. Sie hat in unzähligen Filmen und Serien mitgewirkt. Zuletzt war sie an der Seite von Caroline Peters in der Kinokomödie „What a feeling“ zu sehen.

2019 erhielt sie die Romy als beliebteste Schauspielerin für Ihre Rolle der Tilia Konstantin in „Walking on Sunshine“

2013 hat sie ihr erstes Buch „Suche Heimat, biete Verwirrung“ herausgebracht. Darin behandelt sie das Thema „Fremdsein“ aus verschiedenen Perspektiven und kommt zu dem Schluss, dass das Gefühl des „Fremdseins“ nicht nur dem Ausländer vorbehalten bleibt, sondern uns alle betrifft.

Im September 2025 erschien ihr zweites Buch „Leben Spielen“. Darin betrachtet sie die Schauspielerei als einen Akt der gro?ßtmo?glichen Anna?herung: sich anderen zu o?ffnen, sich von ihnen infiltrieren zu lassen, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Um dabei zu erfahren, dass der eigene Blick auf das Leben nur einer von vielen ist – und nicht die Wahrheit.

„Leben spielen“ ist ein Plädoyer für die Kunst des Spielens. Nicht nur auf der Bühne, vor der Kamera, sondern vor allem im Alltag, in unserer gemeinsamen Realität.

Nach 15 Jahren in Berlin kehrte Proschat Madani 2020 wieder nach Wien zurück, wo sie mit ihrem Mann, dem Filmregisseur, Harald Sicheritz lebt. Ihre Tochter Sonja ist Kamerafrau und lebt in Berlin.

Tango de Salón

Schon Astor Piazzolla bevorzugte die Quintettbesetzung mit Bandoneon – der „Seele des Tango“ –, Violine, Gitarre, Kontrabass und Klavier. Diesem großen Komponisten und Erfinder des „Tango nuevo“ hat man sich anfangs zugetan, bevor man sich auch dem sogenannten, wunderbar tanzbaren Salontango, der besonders in den alten Nummern ab 1890- 1950 das Programm bestimmt, zuwandte. In Coco Nelegatti, einem argentinischen Tangospezialisten, hat man schließlich einen authentischen Arrangeur und Komponisten gefunden.

Bei Gramola Wien erschien 2011 die erste CD des Ensembles, das u.a. auch Programme mit dem argentinischen Sänger Oscar Imhoff oder den SchauspielerInnen Julia Stemberger, Mercedes Echerer und Fritz Karl auf die Bühne gebracht hat.

Musik

Das Quintett spielt sowohl Musik aus der Gründerzeit des Tangos, u.a. von Angel Villoldo, Juan de Dios Filiberto, Carlos Gardel oder Aníbal Troilo, wie auch Gassenhauer des Tangoerneuerers Astor Piazzolla oder eben erst komponierte Nummern von Coco Nelegatti oder Ramiro Gallo. Auch Abstecher in die Tristesse des finnischen oder die Virtuosität des russischen Tangos sind möglich.

17. Oktober  2027

Proschat Madani & Tango de Salón

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