Ort
Bad Schallerbach
Location
Atrium, Europasaal
Beginn
19:30
Preis
EUR 26,00

Sie singen und swingen und begeistern ihr Publikum, wo immer sie auftreten: die Wiener Comedian Harmonists laden ihre Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Zeitreise in die goldenen 20er Jahre ein. Und wenn dann der kleine grüne Kaktur in der Bar zum Krokodil sticht und die Sonja russisch tanzt, dann tobt der Saal und man ist “in the mood” einen wunderbaren Abend voll altbekannter Melodien neu interpretiert zu genießen.. Freuen Sie sich auf einen beschwingten Abend zum Jahresausklang!

Genre

Besetzung

Oleg Zalytskiy — Tenor
Gerhard Reiterer — Tenor
Johannes Gisser — Bariton
Martin Thyringer — Bariton
Hermann Thyringer — Bass
György Handl — Klavier
Wolfgang Katzer — Moderation

Wiener Comedian Harmonists

Fünf Herren des Wiener Staatsopernchores eint eine Vision: die Lieder ihrer großen Vorbilder aus den 30er Jahren so originalgetreu wie möglich wiederzugeben.

Die größte Hürde, die es zu überwinden galt, war die Beschaffung der Noten. Da es fast keine originalen Arrangements zu kaufen gab, setzten sie sich mit den Erben des Original-Ensembles in Verbindung und erhielten schließlich die Erlaubnis, die Originalpartituren mit Bleistift und Papier abzuschreiben. Was für ein unbeschreibliches Gefühl, die Originalnoten in Händen zu halten! Mit diesem einzigartigen Notenmaterial wurde über ein Jahr lang geprobt.

Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit erleben Sie, verehrtes Publikum, in den Konzerten der „Wiener Comedian Harmonists“: Drei Tenöre, ein Bariton und ein Bass, allesamt im klassischen Gesang ausgebildet und ihr großartiger Begleiter ermöglichen es Ihnen, Lieder, die seit über achtzig Jahren im Archiv schlummerten, wieder in Originalfassung zu hören.

Die Wiener Comedian Harmonists treffen genau diesen swingenden, lässigen und doch hoch artifiziellen Ton, durch den sie ihr Publikum mit Schlagern voller Lebensfreude und wehmütigen Liedern ohne falsches Pathos, mit Witz und Selbstironie in die berühmten Berliner Varietés der Zwischenkriegszeit entführen. Sie verleihen den absurd witzigen Texten der Lieder jene Portion Wiener Charme, die ihre Aufführung zu intelligenter Unterhaltung mit Herz werden lässt.

Bisherige Auftritte fanden unter anderem in der Wiener Stadthalle, im Wiener Musikverein mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, in der Wiener Volksoper, der Wiener Staatsoper und im österreichischen Fernsehen statt.

 

Die Musiker

Oleg Zalytskiy

Geboren in Charkow, Ukraine

1993-1997 Musikschule-„B.Liatoschinskyi“ – Kontrabass, Musiklehrer und Dirigieren bei Prof. Anatolyi Grabowskyi und Prof. Vadim Smirnof

1997-2002 Staatshochschule der Künste-„I.P.Kotljarewskyi“ Charkow – Studienabschluss mit Diplom: als Orchestermusiker und Musiklehrer

Seit 2003 Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz – Kontrabass bei Prof. Alfred Krawagna

1997-2003 Solist im Chor “Pervaya Stolitsa“ Charkow unter der Leitung von Wiacheslaw Boiko

2001 Diplom beim internationalen Chor Wettbewerb Gainowka

2006 Domkantorei(Graz)

2004-2007 Opernhaus Graz GmbH 1.Tenor (Opernchor)

2007-2008 Staatstheater Stuttgart 1.Tenor (Opernchor)

Seit 2008 Mitglied des Wiener Staatsopernchors 1.Tenor und des Chors der Salzburger Festspiele 1. Tenor

Gerhard Reiterer

Gerhard Reiterer stammt aus Oberösterreich – Innviertel. Als Kind erhielt er zunächst Trompetenunterricht.
Gesangsstudium an der Anton Bruckner Universität Linz sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in den Klassen Lied, Oratorium, und Oper. Diplom mit Auszeichnung. Meisterkurse und Unterricht bei Andreas Lebeda, Kurt Widmer, Karl Oblasser, Constantin Zaharia und Ingrid Doll.

Das Repertoire des lyrischen Tenors erstreckt sich von Alter Musik, bis zu Lyrischen Opernpartien, Operette und Musical, und auch Zeitgenössischer Musik. Solist in zahlreichen Bach Kantaten, in Bachs Matthäus und Johannespassion sowie in der Schöpfung von Haydn. Weitere Engagements bei Brahms Festivals Mürzzuschlag (mit K.C. Schuster), Wiener Festwochen, Carinthischer Sommer Ossiach (Martin Haselböck), Buxtehudenacht Linz (Christian Schneider)

Internationale Auftritte und Gastspiele führten ihn u.A. nach Italien an die Mailänder Scala sowie nach New York in die Carnegie Hall („Ein Sklave“ Salome), außerdem nach Deutschland, Luxemburg, Südkorea, Israel, Chile, Taiwan und Japan.

Seit März 2009 ist Gerhard Reiterer Mitglied des Wiener Staatsopernchores und tritt als solches auch immer wieder solistisch in Erscheinung:

Johannes Gisser

Der Bassbariton stammt aus Wien – Rodaun. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er als Mitglied der Wiener Sängerknaben in den Jahren 1975 – 1979. Daneben lernte er Klavier, Geige und Klarinette. Nach der Matura am Wiener Musikgymnasium studierte er Musikerziehung an der Hochschule für Musik in Wien mit den Hauptfächern Klavier (Prof. Anna Pfeiffer) und Gesang (Prof. Uwe C. Harrer und Prof. Kurt Hofbauer). Diplomprüfung mit Auszeichnung 1991.

Ab 1990 arbeitete er als Korrepetitor am Stadttheater St.Pölten.

Seit 1997 ist Johannes Gisser Mitglied des Wiener Staatsopernchores und tritt als solches auch immer wieder solistisch in Erscheinung. Neben vielen Solopartien in der Wiener Staatsoper Engagement als „Soldat“ in Verdis „Jerusalem“ beim Gastspiel an der Mailänder Scala 2001 (Dir.: Zubin Mehta) und als „2.Gefangener“ in Beethovens „Fidelio“ bei den Salzburger Festspielen 2009 unter Daniel Barenboim. Weitere Gastspiele führten ihn u.A. nach Deutschland, Holland, Griechenland, Taiwan und Japan.

Neben seiner Tätigkeit in der Wiener Staatsoper ist ihm vor allem die Kirchenmusik ein großes Anliegen, er ist seit 2003 Solist der Wiener Hofmusikkapelle. So ist er immer wieder in Messen und Oratorien zu hören. Die Bass-Solopartien von „Messiah“ (Händel), „Johannespassion“, „Weihnachtsoratorium“ (Bach), „Schöpfung“(Haydn) und Mozart-Requiem gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Mendelssohns „Elias“ und Schuberts Liederzyklen „Winterreise“ und „Schwanengesang“.

Bei den Wiener Comedian Harmonists wirkte er zunächst als Pianist, im Mai 2015 wechselte er wieder zum Gesang und übernahm die Stelle des ersten Baritons.

Eine weitere künstlerische Vorliebe ist ihm die Pflege des Wienerliedes.

In seiner Freizeit ist der begeisterte Läufer, Sporttaucher und Bergwanderer überwiegend in der freien Natur anzutreffen.

Martin Thyringer

Geboren in Wien

BORG für Musik, Abschluss mit Matura

Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, zentrales künstlerisches Fach: Horn

Gesangstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Franz Donner, privater Gesangsunterricht bei Prof. GerhardKahry, privater Gesangsunterricht bei Prof. FranzLukasovsky

Mitglied des Wiener Staatsopernchores seit 1995

Hermann Thyringer

Geboren in Wien.

Erster Klavierunterricht mit 6 Jahren.

Studium Wiener Horn an der Hochschule fur Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Roland Berger ab 1984

Matura 1989 am Wiener Musikgymnasium Neustiftgasse

Diplom Horn Konzertfach 1992

Gesangsstudium bei Professor Gerhard Kahry an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien ab 1991

Mitglied des Wiener Staatsopernchors seit 1994

Seit 2001 Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle

György Handl

Geboren in Ungarn.

Ausbildung
Studien an der Ferenc Liszt Universität für Musik in Budapest, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und am Konservatorium Wien Privatuniversität.

Beruflicher Werdegang
Konzertauftritte als Klavierbegleiter und Organist in Ungarn, Österreich, der Slowakei, Rumänien, Deutschland und Polen.
Als Korrepetitor wurde er bisher u.a. an den Budapester Theatern “Vígszínház” und “Pesti Színház”, am Festspielhaus St. Pölten und bei den Bregenzer Festspielen engagiert.
György Handl ist ständiger Klavierbegleiter des Chorus sine nomine und Pianist der Wiener Comedian Harmonists.