Grußworte 2011/2012
GRUSSWORTE 2011 GRUSSWORTE 2012
GRUSSWORTE 2011
Liebe Freunde des Musiksommers!
In den beiden vergangenen Jahren wurde Ihnen, bedingt durch Landesgartenschau und Landesausstellung, ein überaus reichhaltiges, zusätzliches Programm geboten. 2011 kehren wir zu "business as usual" zurück, und das bedeutet für den "16. Internationalen Musiksommer Bad Schallerbach" wie gewohnt 9 Monate höchste Qualität, enorme Vielfalt und kreative Programmgestaltung.
Neue Publikumsschichten anzusprechen ist ein Ziel für 2011, und das mit Gruppen wie den Neuwirth Extremschrammeln, Global Kryner, der Wiener Tschuschenkapelle u.a. Auch Jazz und Swing wird mit namhaften Ensembles wie dem Upper Austrian Jazz Orchestra, Helmut Jasbars Birds of Vienna oder den Wiener Intrumentalsolisten vertreten sein.
Musiksommerpremiere feiern heuer international renommierte Formationen wie Fanfare Ciocarlia aus Rumänien, Talisman- New Gipsy Art aus Russland oder die Akkordeonvirtuosen von Dancas Occultas aus Portugal, aber auch Ausnahmekönner wie Stargitarrist Alvaro Pierri.
Im Herbst wird der Humor in der so genannten E- Musik Thema sein mit dafür bestens prädestinierten Darstellern wie der Staatsopernsängerin Daniela Fally, dem Geigenvirtuosen Aleksey Igudesman, der ImproOper La Triviata München.
Im Herbst wird der Humor in der so genannten E- Musik Thema sein mit dafür bestens prädestinierten Darstellern wie der Staatsopernsängerin Daniela Fally, dem Geigenvirtuosen Aleksey Igudesman, der ImproOper La Triviata München.
Danach gibt es wunderbare, halbszenische Programme mit den österreichischen Starschauspielerinnen Ulli Beimpold, Nina Proll und Chris Pichler.
Seine Kernkompetenz beweist der Musiksommer auch heuer wieder mit Solo- Recitals, mit Kammermusik in allen Spielarten, mit Kirchenmusik und vielen neuen Eigenproduktionen unserer "ensembles in residence" (Oper, Operette, Klassik und auch Tango). Eine CD- Edition „Musiksommer“ mit diesen Programmen ist gerade im Entstehen.
Mit Stolz darf man von herausragenden Erfolgen junger Künstler, die bereits seit früher Jugend zu unseren ständigen Gastkünstlern zählen, berichten: Ingolf Wunder, 25, wurde am 20.10.2010 beim weltweit bedeutendsten Klavierwettbewerb "Fryderyk Chopin" als 2. (!) der erste österreichische Preisträger in der Geschichte und zugleich erster deutsch- sprachiger Preisträger seit 1937, und Andy Ottensamer mit erst 21 Jahren Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Wir gratulieren!
Mit Stolz darf man von herausragenden Erfolgen junger Künstler, die bereits seit früher Jugend zu unseren ständigen Gastkünstlern zählen, berichten: Ingolf Wunder, 25, wurde am 20.10.2010 beim weltweit bedeutendsten Klavierwettbewerb "Fryderyk Chopin" als 2. (!) der erste österreichische Preisträger in der Geschichte und zugleich erster deutsch- sprachiger Preisträger seit 1937, und Andy Ottensamer mit erst 21 Jahren Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Wir gratulieren!
Ansprechen will ich immer wieder Familien, die in großer Verantwortung ihren Nachwuchs nicht bloß ausbilden, sondern wirklich bilden lassen wollen, um zum Beispiel mit Nobelpreisträger Joseph Brodskys Worten folgendes Ziel anzuvisieren: „Ein Mensch mit sicherem Geschmack, besonders in Stilfragen, ist nämlich weniger anfällig für die primitiven Refrains und rhythmischen Beschwörungsformeln, die jeder Art von politischer Demagogie eigen sind“. Ein persönliches Anliegen ist mir also Musikschüler und ihre Eltern einzuladen. Zur Horizonterweiterung ermuntern möchte ich auch immer wieder heimische Amateurmusiker und Musikschullehrerkollegen.
Der große Publikumserfolg des Kurorchesters, das - zusammengesetzt aus regionalen Musiklehrern und –studenten - sonntags immer für volles Haus sorgt, geht Hand in Hand mit jüngsten Erhebungen zur Publikumszusammensetzung:
der Musiksommer ist de facto und erfreulicherweise ein zusätzlicher Frequenzbringer zu den erfolgreichen Bad Schallerbacher Einrichtungen wie Eurotherme, Vitalwelt, Aquapulco und dem Kurbetrieb!
der Musiksommer ist de facto und erfreulicherweise ein zusätzlicher Frequenzbringer zu den erfolgreichen Bad Schallerbacher Einrichtungen wie Eurotherme, Vitalwelt, Aquapulco und dem Kurbetrieb!
Abschließend gilt mein großer Dank der Vitalwelt Bad Schallerbach und ihrem hilfreichen Team, den Gemeinden Bad Schallerbach und Wallern, Kulturland Oberösterreich, der Eurotherme, dem Erste Bank Regionalfonds, ÖSTIG Wien, erstmals dem BMUKK sowie allen anderen Förderern, Sponsoren und alle Medienpartnern.
Freuen Sie sich auf genussreiche Abende und vergessen Sie nicht sich und Ihre Lieben mit Halbpreispässen zu beschenken!
Ihr Kons. Peter Gillmayr, Intendant
GRUSSWORTE 2012
Ihr Kons. Peter Gillmayr, Intendant
GRUSSWORTE 2012
Liebes Publikum!
Danke für Ihr großes Interesse an unseren Veranstaltungen und die vielen positiven Zuschriften!
Bei dermaßen vielen Veranstaltern im engeren Umkreis, den sogenannten Mitbewerbern, wird man immer wieder gefragt, wie sich denn dieses hohe Niveau halten und die Besucherzahlen immer noch steigern lassen:
Ich antworte dann immer sinngemäß, dass es wahrscheinlich doch das PROFIL eines Festivals ist, das das Publikum an einen Konzertort bindet; und das Profil des Musiksommers setzt sich eben aus einer fein abgestimmten Mischung zeitlos eleganter Kultur mit hervorragenden Interpreten aller Genres und Generationen, einer gut funktionierenden Zusammenarbeit auch mit regionalen Künstlern und Ensembles und -als Besonderheit- den vielen Eigenproduktionen zusammen.
Diese Produktionen unserer "Ensembles in residence" sind mittlerweile als Bad Schallerbacher "Kulturexportschlager" in dieser Art einzigartig und international nachgefragt:
So glänzten Die Salonisten im Herbst im Theater in der Josefstadt/Kammerspiele Wien mit der „Goldenen 20er Revue" mit Proll/Bloéb, Ensemble Sonare u.a. mit Verdis Requiem im Brucknerhaus, der Hollaender- Abend „Lieder eines armen Mädchens" mit Nina Proll wurde ins Linzer Landestheater eingeladen, weitere Programme erlebt(e) man vom Brucknerfest bis zum Rheingaufestival.
Die Salonisten haben mit der Einspielung „Tango de Salón" auch die MUSIKSOMMER CD- EDITION für Gramola Wien eröffnet, die nun mit einer Filmmusikaufnahme fortgesetzt wurde. Die OÖ. Concert- Schrammeln werden laufend mit Erwin Steinhauer an erste Häuser eingeladen, und die Hausruck Philharmonie gestaltete im Sommer das bejubelte Abschlusskonzert der Vokalwoche Stift Melk.
Im 17. Musiksommerjahr möchte ich den erfolgreichen Weg der Eigenproduktionen fortsetzen, so gibt es schon Ende April Beethovens Neunte und im Juni Mozart bei der Wiederaufnahme der Gastkonzerte im neu renovierten Festsaal von Landschloss Parz mit der Hausruck Philharmonie zu hören. Im Herbst wird das Streichquartett Sonare Linz in drei verschiedenen Neuproduktionen zunächst mit Wiener Tanzmusik, weiters mit Schuberts Winterreise und dann mit adaptierten Mozartopern zusammen mit Moderator Christoph Wagner- Trenkwitz, Schauspieler Gerhard Tötschinger und Tenor Martin Kiener zu hören sein.
Erstmals zu Gast beim Musiksommer sind charismatische Persönlichkeiten wie Senta Berger, Gerd Anthoff, der Klezmerklarinettist Giora Feidman, der weltbeste Piccolotrompeter Otto Sauter, Geigenjungstar Roman Patocka u.v.m.
Feines Kabarett kommt mit Alfred Dorfer, Lukas Resetarits, Maschek, Günter Lainer,
Weltmusik oder Jazz z.B. von den Gypsy Devils, dem Holstuonarmusigbigbandclub, Brein´s Café, Garufa, Tango de Salón, Hot Club of St. Pauli oder Kollegium Kalksburg.
Allem voran Aufregendes und Neues mit etablierten und aufstrebenden Stars der internationalen Klassikszene, außerdem viel tolle Vokal- und Kammermusik!
Viele befreundete Kulturvereine und -produzenten bemerken, dass in "Krisen"zeiten Einsparungen der öffentlichen Hand zuallererst die sogenannten Ermessensausgaben- das sind dann offenbar immer Kulturbudgets- betreffen; dazu abschließend ein kurzer Auszug aus der Autobiografie des großen Georg Kreisler: „…Manche Politiker meinen, Kunst sei überflüssig, sei letztlich nur für die Menschen da und solange die Menschen glücklich und zufrieden seien, bräuchten sie die Kunst nicht. Dabei übersehen sie, dass Kunst nicht für, sondern vor allem in den Menschen ist, man muss sie nur darauf hinweisen. >Die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort<, erklärt Eichendorff…".
So bin ich also wirklich sehr dankbar, in der Vitalwelt, Eurotherme und Gemeinde Bad Schallerbach, im KulturLand OÖ, in den Gemeinden Wallern und Grieskirchen, im BMUKK, der ÖSTIG, dem Regionalfonds der Erste Bank und auch in allen Inserenten, Förderern, Medien- und Kooperationspartnern Kulturmenschen zu wissen, die ähnlich denken.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine 17. Musiksommersaison mit vielen wunderschönen Abenden.
Ihr Peter Gillmayr, Intendant


